Eis selber machen mit der Eismaschine – Eisherstellung Tipps

Eis mit der Eismaschine selber machen ist recht einfach. Doch gibt es auch einiges zu beachten, so dass das selbst gemachte Eis mit der Eismaschine auch wirklich sehr gut gelingt. Und wie bei allem anderen gilt auch bei der Eisherstellung: Übung macht den Meister. Nur wer kreativ an die Eisherstellung heran geht und auch mal einige Experimente durchführt, wird neben dem einen oder anderen Tiefschlag auch äußerst schmackhafte Höhen erleben und sein Eis zukünftig nur noch selber machen wollen. Erlaubt ist bei der Eisherstellung alles was schmeckt.

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Kalorienarmes Eis selber machen

Auch kalorienarmes Eis kann man hervorragend selber machen. Statt auf Sahne oder fetthaltige Milch wird für kalorienarmes Eis einerseits auf die fettärmeren Erzeugnisse zurückgegriffen wie z.B. Magermilchjoghurt, Magermilch oder auch Magerquark. Aber Vorsicht, nicht zu sehr mit dem Fett sparen, denn Fett ist auch ein Geschmacksträger und es könnte passieren dass bei zu starker Fettreduktion das selbst gemachte kalorienarme Eis einfach nicht mehr wirklich gut schmeckt. Abgesehen davon macht Fett das Eis cremig, je weniger Fett also enthalten ist, desto weniger cremig wird das selbst gemachte kalorienarme Eis.

Die weitere Hauptzutat bei der Eisherstellung ist der Zucker, der ja bekanntlich auch sehr viele Kalorien in sich birgt. Den Zucker zu reduzieren und stattdessen mit mehr Obst zu arbeiten bringt auch schon etwas. Für die Süße kann auch Süßstoff verwendet werden. Auch hier macht die Übung den Meister, denn es gilt die perfekte Balance zwischen kalorienarmen Zutaten und geschmacklich sehr gutem Eis zu finden. Zucker ist auch für die Konsistenz des Eis verantwortlich.

Tipss für die Eisherstellung mit der Eismaschine

Wer sein Eis mit der Eismaschine selber machen möchte, der sollte sich folgende Tipps zu Herzen nehmen:

  • Immer gut gekühlte Zutaten in die Eismaschine geben, denn was bereits gut gekühlt ist braucht in der Eismaschine auch nicht so lange zu kühlen. Die Konsistenz des Eis wird besser und die Eisherstellung selbst dauert auch nicht so lange wie bei entsprechend zimmerwarmen Zutaten.
  • Manche Zutaten für die Eisherstellung müssen gekocht werden. Diese Zubereitungen am besten länger vor der Eisherstellung vorbereiten und dann ebenfalls gut kühlen.
  • Obst als Zutat sollte immer gut püriert werden. Je größer die Obststückchen, die bei der Eisherstellung verwendet werden, desto höher ist die Gefahr, dass sich Eiskristalle in diesen bilden. Das Bestreuen mit Zucker dieser Stückchen schafft hier etwas Abhilfe.
  • Zucker sollte nie direkt in den Eisbehälter der Eismaschine gestreut werden, sondern immer vorher aufgelöst (z.B. in Wasser, Milch oder verquirlt mit Ei) werden. Zucker der direkt hinzu kommt kann sich nicht mehr auflösen.
  • Je fetthaltiger die Milchprodukte-Zutat, desto cremiger wird das Eis. Sahneeis ist das cremigste, doch auch hier gibt es Unterschiede zwischen der extrem fetthaltigen Schlagsahne, der weniger fetthaltigen Kaffeesahne oder der entrahmten Sahne. Sorbet, für das ja überhaupt kein Milchprodukt verwendet wird, ist das am wenigsten cremige Eis.
  • “Geschlagene Sahne” sollte für die Eisherstellung nicht komplett steif geschlagen werden, sondern nur so lange, bis sie eine etwas dickere Konsistenz erreicht hat, so dass sich die geschlagene Sahne besser mit den weiteren Zutaten vermischen kann.
  • Da durch Alkohol der Kühlprozess verlangsamt wird sollten alkoholhaltige Zutaten erst kurz vor Ende der Eisherstellung zugegeben werden.
  • Der Eisbehälter der Eismaschine sollte nie bis zum Anschlag, sondern maximal nur bis zur Hälfte mit Zutaten befüllt werden, da die Eiscreme Mischung während der Eisherstellung an Volumen zunimmt.

Am besten schmeckt selbst gemachtes Eis, wenn es direkt nach der Eisherstellung genossen wird. Wer sein Eis einfriert sollte wissen, dass es nach zirka 1 bis 2 Wochen in Geschmack und Qualität wesentlich nachlässt. Damit die Freude am Eis selber machen auch nach ein paar Stunden oder Tagen in der Tiefkühltruhe erhalten bleibt, sollte das tiefgekühlte Eis einige Minuten bei Zimmertemperatur leicht antauen. Dadurch kann es auch leichter portioniert werden. Aufgetautes Eis sollte aber nicht wieder eingefroren werden!

Weiterführende Infos:

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